Datum: 01/02/2026 um 18:28 Uhr
Alarmierungsart: Digitaler Meldeempfänger
Dauer: 6 Stunden
Einsatzart: Feuer > Feuer
Einsatzort: Gaxel
Mannschaftsstärke: 95
Fahrzeuge: Florian-Vreden-1-ELW-1-1, Florian-Vreden-2-MTF-1, Florian-Vreden-1-HLF20-1, Florian-Vreden-2-HLF-20-1, Florian-Vreden-1-DLK-23-01, Florian-Vreden-1-TLF4000-1, Florian-Vreden-2-LF-20-1, Florian-Vreden-1-LF-01, Florian-Vreden-1-LF-KatS-1, Florian-Vreden-2-GW-L2-1, Florian-Vreden-1-MTF-2
Weitere Kräfte: Atemschutzkomponente Kreis Borken, DRK Stadtlohn, Feuerwehr Stadtlohn, Kreisbrandmeister, Ordnungsamt Stadt Vreden, Polizei Kreis Borken, Rettungsdienst Kreis Borken
Einsatzbericht:
Am 01.02.2026 um 18:28 wurde der Löschzug Vreden mit dem Stichwort „Feuer“ zu einem Wohngebäude nach Gaxel alarmiert. Bereits auf der Anfahrt kam über den bereits eingetroffenen Rettungsdienst die Rückmeldung, dass es zu einem Vollbrand eines Zimmer gekommen und auch im Dachbereich eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar sei. Die Bewohner hatten das Gebäude bereits eigenständig und unverletzt verlassen.
Bei Eintreffen der Feuerwehr bestätigte sich diese Lage. Daher wurde der Löschzug Ammeloe nachalarmiert. Im rückwärtigen Gebäudeteil schlugen bereits Flammen aus einem Fenster des ersten Obergeschosses, die auf das Dachgeschoss übergriffen. Zwei Trupps unter Atemschutz gingen mit je einem C-Rohr zur Brandbekämpfung ins Gebäude vor. Parallel wurde im rückwärtigen Bereich eine Riegelstellung vorgenommern und die Drehleiter zur weiteren Kontrolle des Daches in Stellung gebracht.
Da vorerst kein Zugang zum ungenutzten Dachgeschoss des Brandobjekts vorgefunden werden konnte, wurde durch einen Trupp unter Atemschutz eine Öffnung in der Dachhaut geschaffen. Bei der anschließenden Kontrolle des Dachgeschosses bestätigte sich die Brandausbreitung. Auch hier wurden Löschmaßnahmen eingeleitet. Außerdem konnte ein baulicher Zugang zum Dachgeschoss gefunden werden, der gewaltsam geöffnet wurde.
Aufgrund der Bauart des Gebäudes und der Ausbreitung des Brandes waren nach der direkten Brandbekämpfung umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig, bei denen unter Atemschutz Zwischendecken und Trockenbauwände geöffnet werden mussten. Um den hohen Bedarf an Atemschutzgeräteträgern sicherstellen zu können, wurde eine Gruppe der Feuerwehr Stadtlohn und die Atemschutzkomponente des Kreises Borken nachalarmiert. Des Weiteren machte sich der Kreisbrandmeister auf den Weg zur Einsatzstelle, um die Kräfte vor Ort zu unterstützen. Zur Eigensicherung der eingesetzten Kräfte wurde durch das DRK Stadtlohn ein RTW gestellt.
Nach ca. vier Stunden waren die Glutnester weitestgehend abgelöscht und es konnte mit Aufräumarbeiten begonnen werden. Außerdem konnten der Löschzug Ammeloe und die Feuerwehr Stadtlohn nach und nach aus dem Einsatz herausgelöst werden.
Der Löschzug Vreden verblieb für letzte Nachlösch- und Aufräumarbeiten noch ca. 1,5 Stunden an der Einsatzstelle. Anschließend wurden die Fahrzeuge am Gerätehaus wieder einsatzbereit gemacht.
Da das Gebäude vorerst unbewohnbar ist, wurden die Anwohner durch das ebenfalls verständigte Ordnungsamt der Stadt Vreden untergebracht. Die Kripo leitete Ermittlungen zur Brandursache ein.
