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Einsatz: Feuer_gross

Datum: 12/11/2025 um 14:55 Uhr
Alarmierungsart: Digitaler Meldeempfänger
Dauer: 6 Stunden
Einsatzart: Feuer > Feuer_groß
Fahrzeuge: Florian-Vreden-1-ELW-1-1, Florian-Vreden-2-MTF-1, Florian-Vreden-1-HLF20-1, Florian-Vreden-2-HLF-20-1, Florian-Vreden-1-DLK-23-01, Florian-Vreden-1-TLF4000-1, Florian-Vreden-2-LF-20-1, Florian-Vreden-1-LF-01, Florian-Vreden-1-LF-KatS-1, Florian-Vreden-2-GW-L2-1, Florian-Vreden-1-MTF-1
Weitere Kräfte: Polizei Kreis Borken


Einsatzbericht:

Am 12.11.2025 um 14:55 wurde die Feuerwehr Vreden mit beiden Löschzügen mit dem Stichwort „Feuer_gross“ zu einem landwirtschaftlichen Hof in Wennewick alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte zeigte sich dann ein ausgedehnter Brand einer 20×30 Meter großen Scheune, in der landwirtschaftliche Geräte und Stroh gelagert waren.

Um eine umfangreiche Brandbekämpfung bereit stellen zu können, teilte sich die Wehr in 2 Abschnitte auf. Den ersten Abschnitt, der sich auf der Vorderseite der Scheune befand, übernahm der Löschzug Ammeloe. Es wurde umgehend durch den ersten Trupp unter Atemschutz mittels einem C-Rohr erste Löscharbeiten vorgenommen. Parallel wurde eine Löschwasserversorgung zum nächsten Hydranten aufgebaut. Schnell wurde der erste Trupp durch weitere Einsatzkräfte mittels C-Rohre unterstützt.

Um den hinteren Scheunenbereich kümmerte sich der Löschzug Vreden. Dort übernahm ein weiterer Trupp unter Atemschutz die Riegelstellung, um ein weiteres übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude zu vermeiden. Zeitgleich kontrollierte ein Trupp das Dach des Stalles, wo es durch Funkenflug zu einer Ausbreitung kam, die bereits vom Landwirt abgelöscht war. Die Kontrolle war daher ohne Feststellung. Ebenso wurde durch einen dritten Trupp die Ausbreitung in den nahegelegenen Wald verhindert. Auch auf der Rückseite wurde eine weitere Wasserversorgung zu einen Löschwasserbehälter eines benachbarten Hofes gelegt.

Nach den ersten Löscharbeiten ging es für den Löschzug Vreden gegen 16:30 Uhr zurück zum Gerätehaus.

Für die endgültigen Nachlöscharbeiten war schnell klar, dass das Stroh aus der Scheune entfernt werden musste. Hierzu wurde ein ortsansässiges Abbruchunternehmen mit einem Bagger dazu gerufen um das Stroh auseinander zu ziehen. So konnten alle Glutnester abgelöscht werden.

Gegen 20:00 Uhr ging es auch für den Löschzug Ammeloe zurück zum Gerätehaus. Nach allen Aufräumarbeiten und der Wiederherstellung der Einsatztauglichkeit aller Fahrzeuge konnte der Einsatz gegen 21:00 Uhr beendet werden.

Auch wenn die gesamte Wehr bei solch großen Einsatzstellen eingebunden ist, ist die Sicherheit im gesamten Stadtgebiet weiterhin durch bereitstehende Fahrzeuge am Einsatzort gegeben.

Veröffentlicht in Einsatzberichte