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Überraschender „Munitionsfund“ am Feuerwehrgerätehaus Vreden

Einen ungewöhnlichen Fund machten um ca. 17:00 Uhr 3 Feuerwehrleute auf Ihrem Weg ins Gerätehaus Vreden. Eine ca. 40 cm lange, 30 mm Sprenggranate lag offen  in einem Blumenbeet, angrenzend zur alten Umspannstation an der Ostendarper Straße. Die Feuerwehrleute verständigte nach Absprache mit der Polizei und Ordnungsamt den Kampfmittelbeseitigungsdienst. Nach Rücksprache mit den Fachleuten der Bezirksregierung, ging von der Patrone keine direkte Gefahr aus und die Feuerwehr lagerte diese vorerst bis zur fachgerechten Abholung und späteren Vernichtung durch Munitionsexperten im Gerätehaus ein. Wie die Patrone in das Blumenbeet kam, ist noch völlig unklar. Vermutlich hat jemand die Sprenggranate gefunden  und wollte dieses nun anonym einer sicheren Entsorgung zugeführt wissen. Aufgrund der, von der wahrscheinlich noch funktionstüchtigen Munition ausgehenenden Gefahren, bittet die Stadt Vreden die Bevölkering, bei ähnlichen Funden sofort die Polizei oder das Ordnungsamt zu informieren und die Munition nicht anzufassen oder zu transportieren. Für das Ordnungsamt ist dies nicht der erste Fall seiner Art, sondern es wurden in der Vergangenheit des Öfteren Funde , zuletzt im Bereich Berkelsee, gemacht. Bei dem jetzigen Fund konnte die Fachleute die Patrone als ungefährliche „Inerte Munition“ der Bundeswehr identifizieren, die keinen Sprengstoff enthält, sondern als Attrappe für Beladungs- und Handhabungsübungen an Geschützen benutzt wird. Der Kampfmittelraumdienst hat die „Patrone“ an sich genommen und wird diese an die Bundeswehr zur Entsorgung übergeben.

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