Zum Inhalt springen →

Einsatz: Feuer

Datum: 05/10/2021 um 21:01
Alarmierungsart: Digitaler Meldeempfänger, Sirene
Dauer: 5 Stunden 15 Minuten
Einsatzart: Feuer > Feuer
Einsatzort: Gaxel
Mannschaftsstärke: 74
Fahrzeuge: Florian-Vreden-1-ELW-1-1, Florian-Vreden-2-MTF-1, Florian-Vreden-1-HLF20-1, Florian-Vreden-2-HLF-20-1, Florian-Vreden-1-DLK-23-01, Florian-Vreden-1-TLF4000-1, Florian-Vreden-2-LF-20-1, Florian-Vreden-2-LF8-1, Florian-Vreden-1-LF-KatS-1, Florian-Vreden-1-LF10-1, Florian-Vreden-1-GWL2-1, Florian-Vreden-1-RW1-1
Weitere Kräfte: Kreisbrandmeister, Polizei Kreis Borken


Einsatzbericht:

Am 05.10.2021 um 21:01 wurde der Löschzug Vreden-Stadt mit dem Stichwort „Feuer“ zu einem Wohngebäude nach Gaxel alarmiert. Im Bereich des Daches war es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand gekommen.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte schlugen die Flammen bereits aus dem Dachstuhl. Daher wurde das Einsatzstichwort umgehend auf „Feuer_groß“ erhöht, sodass beide Löschzüge nochmals mittels Meldeempfänger und Sirene alarmiert wurden. Der Bewohner konnte sich bereits vor Eintreffen der Feuerwehr unverletzt in Sicherheit bringen. Aus der erdgeschossigen Wohneinheit konnten die Einsatzkräfte im Einsatzverlauf noch einen unverletzten Hund retten.

Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging sofort mit einem C-Rohr in die Dachgeschosswohnung vor, um diese zu kontrollieren und den Brandherd ausfindig zu machen. Aufgrund eines Teileinsturzes des Daches infolge der schnellen Brandausbreitung und der Gebäudestruktur musste dieser Trupp sich jedoch zurückziehen und ein Innenabgriff war nicht möglich.

Parallel wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um unter Einsatz des Wendrohres eine Brandausbreitung zu verhindern und den Brand einzudämmen. Darüber hinaus wurden mehrere C-Rohre vorgenommen. Über tragbare Leitern musste die Verkleidung teilweise entfernt werden, um an die Flammen zu gelangen.

Nachdem der Brand unter Kontrolle war, musste die Dachhaut großflächig geöffent werden, um auch versteckte Glutnester erreichen und ablöschen zu können. Nach ca. 4,5 Stunden war der Brand gelöscht und es konnte mit Aufräumarbeiten begonnen werden. Abschließend wurden die Fahrzeuge an den Gerätehäusern wieder einsatzbereit gemacht.

Der Löschwasserbedarf wurde über einen Teich auf dem Grundstück und über einen öffentlichen Hydranten im Bereich des Marienhook’s in ca. 400m Entfernung sichergestellt. Zusätzlich stellte ein benachbarter Landwirte Wasser in Güllefässern zur Verfügung. Diese mussten jedoch nicht mehr zum Einsatz kommen.

Im gesamten Gebäude entstanden Brand-, Rauch- und Wasserschäden, sodass dieses vorerst unbewohnbar ist. Die Familie kam bei Bekannten unter.

Veröffentlicht in Einsatzberichte