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Grenzüberschreitende Übung in Klinik Oldenkotte in Rekken

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Zwei weitere Übungen mit den niederländischen Feuerwehrkollegen standen gestern abend zeitgleich für die Feuerwehr Vreden auf dem Plan. Während der Löschzug Vreden-Stadt zu einer Übung in Huppel mit dem Löschzug Winterswyk im Einsatz war, fand für den Löschzug Ammeloe eine größer angelegte Übung  in Rekken (NL) statt. In der zur Zeit nicht besetzten und hochgesicherten Anlage der Klinik Oldenkotte (ehemalige, geschlossene Forensik) wurde ein Waschmaschinenbrand angenommen, der die Insassen bedrohte. Es galt 3 Personen zu retten, was sich als echte Herausforderung für alle Beteiligten herausstellte. Aufgrund der näheren Anfahrt war der Löschzug Ammeloe schneller vor Ort.  In dem weitläufigen Gelände, welches nur durch viele Sicherheitsschleusen und strenge Zugangskontolle betreten werden kann, sind Pläne, viel Kommunikation mit der internen Anlagen-Sicherheitszentrale und Spezialschlüssel unabdingbar, um nicht die Orientierung zu verlieren oder sich versehentlich selbst einzuschliessen. Ein Retten von außen über Leitern ist aufgrund der nicht zu öffenenden Fenster mit Panzerglas unmöglich. Auch die unterschiedlichen Taktiken in der Vorgehensweise der Feuerwehren stellten hohe Ansprüche an die Kommunikation der deutschen Einsatzleiters und dessen Pandant, dem niederländischen OVD. Aufgrund der aktuellen Diskussion über die geplante Neubelegung der Anlage mit niederländischen Asylsuchenden, war auch der Bürgermeister der Gemeinde Berkelland und Vertreter aus der Stadt Vreden vor Ort, sowie der Kreisbrandmeister des Kreises Borken. Neben 24 Mitgliedern des Löschzuges Eibergen waren auch ca. 30 deutsche Feuerwehrfrauen und Männer an der Übung beteiligt.Im Anschluß an die Übung wurden deren Ablauf ausführlich nachbesprochen um daraus Maßnahmen für die Zukunft abzuleiten.

 

 

Veröffentlicht in Einsatzberichte